Sommerfest 2017

Zeitraum: 23.05.2017 18:30 - 23.05.2017 22:00 Uhr

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We cordially invite to our 8th Sommerfest on 23 May 2017 at the House for Young Researchers "Zur Rosen" and Rosenkeller (Johannisstr. 13).

Programme

18:30 h Entrance and reception
19:00 h Welcome: Prof Dr Uwe Cantner
(Vice-President for young researchers and diversity management)

Exhibition of the Photo Competition "Hats off!"

Dissertation dart of DR.FSU

Bar and Barbecue by the Studentenwerk

Music by: Nils & The Swingsters
around 19:45 h 7th Jena Science Slam
21:00 h Award ceremony GA photo competition "Hats off!"
21:15 h
Music by: Nils & The Swingsters
22:00 h
Aftershow party at Rosenkeller


The entrance is for free. There's no registration necessary.


Videos of 7th Science Slam 2017

11
Ning Wang:
"May the 'Force' be with you - using light to manipulate virus"
videobutton
12
Abdulmaged Al-Hemiary:
"Assessing Degradation of Vegetation Cover using Remote Sensing Satellite Data"
videobutton
14 Daniel Münch:
""How to make students cry - Recommendations for a visit to the memorial Buchenwald"
videobutton
16
Chhavi Jain:
"Lets put light behind bars"
videobutton
18
Arturo Gallegos García:
"The Fear of Democracy"
videobutton
19
Bastian Kindermann
"Friend or Foe? Resp.: How I abused HIV to better understand blood cancer"
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22
Benedict Diederich
"Change in Paradigm - Science for a dime"
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23
Award ceremony
videobutton


Winning pictures of Photo competition "Hats off"

1st Place

1.-Platz-Steffi-Forman_kl

Hat of: Steffi Forman

Picture submitted by: Elke-Martina Jung

Dissertation: Cell signaling in pheromone response and fungal development in Schizophyllum commune

Description (only German):

Steffi trägt nun Doktorhut,
Was lange währte wurde gut.
Nun sollen Sie hier noch kurz sehen,
Wofür die ganzen Dinge stehen
Die hier und da den Hut verzieren,
Den wir Kollegen ihr kreieren.

"Pilze" war die Themenwahl,
Man findet sie in großer Zahl
Als Hyphen-Netzwerk oben auf
Und mit Kristallen auch noch drauf.
Die bilden sich an Wurzelspitzen,
Wenn eng sie beieinander sitzen.

Die Arbeit Steffis mit dem Baum:
Auf großem und auf kleinem Raum
Picea, Sorte abies
Sie wuchsen manchmal richtig mies
In schlechtem Boden ohne Pilz.
Erst diese bilden einen Filz.

Erbsenstreuling, klein und rund
Mit Schwermetallen nicht gesund
Mykorrhiza mit dabei,
Das war das Thema Nummer zwei.
Danach zu suchen war ihr Ziel,
Sie fand auch andrer Dinge viel.
Zur Arbeit kam sie mit dem Rad
Für die Natur ´ne gute Tat
Die liebt sie in großem Maß
Weshalb man das auch nicht vergaß.
Symbole dafür gibt's zu Hauf
So kleben Federn, Blumen drauf.
Der Kinder kamen dazu zwei
Den Wagen haben sie dabei.
Märchenbücher, Rinde, Gips,
Saale, Frosch (ein kleiner Witz),
Findet man auf diesem Hut.
Er gefiel uns allen gut.
Mehr versteht, wer Steffi kennt:
Die Story, die ist hier zu End!


2nd Place

2.-Platz-Reinhard-Geiss_kl

Hat of: Reinhard Geis

Dissertation: Mikro- und nanostrukturiertes Lithiumniobat für die integrierte nichtlineare Optik

Description (only German):
Mein Doktorhut ist der Motörhat und thematisch um meine Begeisterung zu Heavy Metal aufgebaut. Ein mit kleinen Flaschen markierter Weg führt auf der Hutoberseite über meine persönliche "Map of Metal" entlang verschiedener Stationen meiner Arbeit. Kleine rote Flaschen markieren diese Stationen. Sie sind mit Metal-Genres beschriftet und erlauben durch Antippen die Wiedergabe eines entsprechenden Titels. Dem Motto des Motörhat wird dabei außerordentlich lautstark entsprochen: "louder than every hat else" verbaut wurden 8 Lautsprecher mit 8 Endstufen und einer Leistung von 8 Watt.

Während meiner Arbeit beschäftigte ich mich mit Methoden zur Erzeugung mikroskopisch kleiner, mikrometergroßer optischer Strukturen, die Licht leiten und in seinen Eigenschaften beeinflussen. Ein Werkzeug dabei war der Beschuss mit Ionen. Mit dem Teilchenbeschleunigerblasrohr ROMEO musste ich aus größerer Entfernung eine Probe treffen, während rhythmisch reibend "Accelerator Grindcore" spielte. Die bestrahlte Probe ätzte ich dann in gefährlicher Flusssäure, dazu hörten wir lebensbejahende Musik: "Slow and Painful Death Metal". Winzige strukturierte Bereiche wurden anschließend mit einer buntleuchtenden Nadel bewegt. Das erfordert Geduld, Geschick und den dröhnenden Bass von "Nansocopic Stoner Rock". Die abschließende Bearbeitung erfolgte mit einer funktionsfähigen Mikrobohrmaschine direkt auf dem Motörhat. Peitschende Klänge von "Adiabatic Academic Metal" ließen dabei keine Melodie vermissen. International gut vernetzt, begab ich mich unter dem stampfendem Getöse des "New Wave of Small People's Heavy Metal" schließlich zum Kooperationspartner nach Taiwan. Auch meine Freizeitaktivitäten waren Thema. Kreissägengleich kreischend untermalt von "Furniture Doom" habe ich einen Schreibtisch auf dem Motörhat zusammengebaut. Erholung fand ich danach draußen mit Kanu und Lagerfeuer begleitet vom staccatohaften Röhren des "Canadian Outdoor Death Metal" und einem Notvorrat Trockenfisch. Ein Stück davon überdauerte die letzten acht Jahre im Büro und befindet sich nun geruchsdicht vergossen an der Hutkordel.


3rd Place

3.-Platz-Henry-Holland-Moritz_kl

Hat of: Henry Holland-Moritz

Picture submitted by: Martin Gnauck

Dissertation: Ion-nanostructure interaction - Comparing simulation and experiment towards surface structuring using nanoparticles

Description (only German):

Meine großartigen Kollegen vom Institut für Festkörperphysik haben diesen phänomenalen Hut gezaubert. Während meiner Promotion habe ich mich damit beschäftigt, wie sich Gold-Nanopartikel unter Ionenbeschuss verhalten. Dabei ging es darum experimentell herauszufinden, wie viele Atome bei einem Ioneneinschlag den Partikel verlassen. Das Ganze funktioniert in etwa wie das Abtragen der Schutzbarrieren bei Space Invaders, das man am kleinen Nintendo auf dem Hut direkt ausprobieren kann. Meine typische Handbewegung als Reaktion auf Fragen und beim Erklären wird durch die kleine Puppe, die mir zum verwechseln ähnlich sieht, absolut realitätsnah nachgestellt. Apropos Erklären: der Hut zeigt außerdem meine "Toolbox full of Teaching", da ich mich neben der Promotion didaktisch weiterbildete und viel Spaß an der Lehre habe.

Waldorf von den Muppets zeigt mit dem Stift im Mund die Denkerpose, mit welcher die mit der Doktorwürde ausgezeichneten wissenschaftlichen Glanzleistungen vollbracht wurden. Der zugehörige Statler war mein liebster Kollege, mit welchem ich das Geschehen am Institut jederzeit humoristisch kommentierte.


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