Emotion

Photo competition "Hats off!"

When Jena is looking for the most beautiful doctoral hat, the 'Sommerfest' of the Graduate Academy isn't far away anymore. If you finished your doctoral degree and your colleagues made the most beautiful, original and individual doctoral hat for you, now is the time to take it out of the rack and win 50, 40 or 30 €! Take a nice and individual picture of your hat and send it to us. On the 'Sommerfest' of the Graduate Academy on May 31st 2018, the audience will vote and choose which one is the most beautiful hat. In order to support the attractiveness of your picture, you are also invited to wear your hat on that evening (this is not obligatory).

Please send your picture to: . Deadline is May, 3rd 2018.

What pictures can you send?
Digital manipulation is allowed. Resolution: at least 1.024 x 768 Pixel, 300 dpi. Please submit photos in digital format as a jpg-file by email (max. file size: 10 MB). We take care of the printing and exhibition of your picture. If you have any questions, please kindly contact Tina Wolf ().

Legal Notice
By entering this competition, you grant the Friedrich Schiller University Jena a non-exclusive, irrevocable, free licence to use your photograph. This licence includes the publication of photos on posters, flyers, brochures, the GA homepage and further materials of the Graduate Academy. Picture sources will not be mentioned.


2018: Winning pictures of photo competition "Hats off!"

1st Price

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Hat of: Andrea Beyer

Submitted by: Jessica Pötschner

Title of dissertation: Tracing groundwater origin by using bacterial groundwater populations in the Thuringian Basin, Germany

Description:

Andrea Beyer - das war ne' Feier!
Der Doktorhut, der steht ihr gut.
Für die Bastelei, bedarf es Helfer mehr als zwei.
In ihrer Zeit als Doktorand,
sie hat gemacht auch allerhand:

Sie hat Vulkane beklommen
und Erdproben genommen,
ist den Jakobsweg gelaufen,
ohne sich dafür ein Fahrrad zu kaufen.

Zahlreiche Stunden wurden Wasserproben filtriert,
bis die Pumpe stöhnt und vibriert.
Von den Kulturen die Bakterien gezählt,
manch interessantes Isolat wurde gewählt.
Zur Identifizierung wurde sequenziert und analysiert,
und sich bei manch lustigen Abenden im Irish Pub amüsiert.

Halomonas sp. und Oceanobacillus sp. wurden im Salzgestein entdeckt,
dabei dachte man sie hätten sich über die Jahre gut versteckt.
Ob im Zechstein, Muschelkalk oder Buntsandstein gefunden,
die mikrobielle Gemeinschaft ist doch wirklich an die Stratigraphie gebunden.

Unvergesslich war die Cleanbench die brannte,
und jeder die Schuldige sofort erkannte.
Der hochrote Kopf hat sie enttarnt,
nun ist sie für ihre weiteren Labortage vorgewarnt.

Viele Studenten wurden durch sie betreut,
und keiner hat es je bereut.
Ayurveda war dann für sie die Entspannung pur,
genauso wie eine Tandem-Tour.

Sushi war ihr Ausgleich zum täglichen Mensa-Food,
drum sind die Stäbchen auch mit auf dem Hut.
Beim Zelten mit Freunden, fehlte Andrea nie,
sie ging auch mit auf jede Party(iiieee).

Der Schnuller, der stellt dar,
es gab auch Nachwuchs, sehr niedlichen sogar.
Mehr versteht, wer Andrea kennt,
die Story, die ist hier zu End.


2nd Price

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Hat of: Thomas Kaiser

Title of Dissertation: Application of the Adjoint Modal Formalism for the Design of Nanooptical Structures

Description: Die großartigen Kollegen vom Institut für Angewandte Physik / AG Nanooptik haben sich beim Hutbau selbst übertroffen! Der Hut hat die Grundform eines Flügels - natürlich die Marke Schimmel - liebevoll bis ins Detail gearbeitet. Der Clou ist - er lässt sich spielen! Dafür muss nur die verbaute Harmonika angeblasen werden. Ein Mundstück befindet sich stilecht in der Hutkordel. Die Oberfläche bietet Platz für allerlei Geschichten und Lebensstationen rund um die Promotion. Zuerst die Arbeit: Nur aus den Feldverteilungen muss an der Tafel die modale Zerlegung bestimmt werden. Ein richtiger Versuchsaufbau mit Laserdiode zum Finden der plasmonischen Impedanzanpassung darf natürlich auch nicht fehlen!

Eine Promotion besteht immer auch aus wilden Geschichten, wie dem Strategieseminar auf dem Inselsberg, als bei -20°C in der Nacht bei Schneesturm Strom und Heizung ausfielen weil ein Rohr platzte. Da diese Geschichten in der Erzählung oft phantastischer werden, wurde das Thema mittels einer Pumpe umgesetzt, die rote Flüssigkeit verspritzt und so die ganze Szenerie in ein postapokalyptisches Blutbad verwandelt. Immerhin schwört manch dabeigewesener Doktorand, er hätte Werwölfe gehört als es im Haus dunkel wurde... Was auch nicht fehlen darf sind einschneidende Erlebnisse wie ein dreifacher Sprunggelenksbruch beim unglücklichen Übersteigen eines Zaunes. Um den Doktoranden in seinem Erzählfluss im Büro zu bremsen, befindet sich hinten links ein Hebel in Form des "Schweige-Fuchses" - denn ist der Hut in Betrieb, ertönen aus einem Lautsprecher unablässig medizinische Details (denn die Frau ist Ärztin), Zitate aus "Krieg und Frieden" und dergleichen ungefragt Ersprochenes mehr - das der Schweigefuchs allerdings nur für 5 Sekunden zu unterbrechen vermag - denn der Doktorand ist, einmal im Redefluss, kaum mehr aufzuhalten. Schlussendlich wurde noch die Liebe zu den "Simpsons" und das Engagement für MINT-Bildung im strukturschwachen Ostthüringen umgesetzt durch die Betreuung authentischer Jugend forscht Projekte wie "Ist mein Bruder dümmer als ein Hamster?" und das plakative Motto: "Make Gera great again!"


3rd Price

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Hat of: Linn Burchert

Title of Dissertation: Das Bild als Lebensraum. Ökologische Wirkungskonzepte in der abstrakten Moderne 1910-1960

Description:

Mein kunsthistorisches Dissertationsprojekt führte mich in die oft schillernden Gefilde der Heilkunden, der Esoterik, ebenso wie jene der Naturwissenschaften. Es handelte von heilsamen Wirkungen künstlerischer Bilder und ich erforschte anhand von Künstlerschriften der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wie etwa Wassily Kandinsky, Paul Klee und Yves Klein die Wirkung von Bildern in Analogie zu einem gesunden Klima, zum Licht der Sonne, zu Luft- und Atemräumen sowie natürlichen Rhythmen dachten. Die Künstler interessierten sich für Naturheilkunde, Bioklimatologie, und übertrugen ökologische Prinzipien auf ihre künstlerischen Werke. Die daraus entstehende Vorstellung des Bildes als Lebensraum, der die Betrachtenden umfangen und vitalisieren sollte, haben meine lieben Freund/-innen und Kolleg/-innen auf dem Doktorhut künstlerisch zur Geltung gebracht: Die grenzüberschreitende Dreidimensionalität und Atmosphärik, welche die Maler auf der Fläche des Bildes de facto nicht realisieren konnten, aber anstrebten, konnte immerhin im Medium des Doktorhuts realisiert werden!:

Die sorgsam arrangierten Bilderrahmen fassen flauschige Wolken über saftigem Grün. Knicklichter (leider schon erloschen!) geben ein atmosphärisches Licht, ein Windrädchen evoziert ein leichtes Lüftchen. Malerpalette und Prisma zeugen von der künstlerischen Utopie, mit Licht zu malen, und die Minidrehorgel deutet auf die zahlreichen Bezüge der Künstler zur immateriellen und ebenso heilsamen Kraft der Musik und des Rhythmus. Die Grenzen des Bildes schließlich sollten dementsprechend aufgelöst werden. Mein Seelentier, die Katze (nochmals aufgerufen in den tollen Katzenohren am Rande des Huts!), durchstreift in diesem Sinne die ganze Szenerie und tritt vorsichtig ein in die heilsamen Bildwelten. Nicht unerwähnt gelassen sei noch die Kaffeetasse mit dem Logo des DR.FSU (Rat der Doktorandinnen und Doktoranden der FSU Jena) und OM-Symbol, gebettet auf einer Yogamatte - kleine Hinweise auf das Leben neben der wissenschaftlichen Arbeit. Darauf, ebenso wie das Leben nach der Doktorarbeit, finden sich weitere Andeutungen innerhalb des Hutes. Dies jedoch ist nicht für alle Augen bestimmt!

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