Was ist eine Promotion?

Die Promotion ist die Verleihung des akademischen Doktorgrades aufgrund einer vertieften, eigenständigen und originalen wissenschaftlichen Leistung. Die Promotion wird von der Universität durch eine ihrer Fakultäten vergeben und besteht aus 2 Elementen:

  1. der Dissertation als der schriftlichen Dokumentation der wissenschaftlichen Leistung und
  2. der mündlichen Prüfung in Form einer Verteidigung der Dissertation (Disputation) oder eines wissenschaftlichen Kolloquiums.
    Dissertation und mündliche Prüfung werden durch Gutachter anhand wissenschaftlicher Kriterien bewertet.

Über den erfolgreichen Abschluss der Promotion entscheidet der Rat der betreffenden Fakultät. Die Details des Promotionsverfahrens legen die Promotionsordnungen der Fakultäten fest.

In der Arbeit an Ihrer Dissertation werden Sie von Ihren Betreuenden unterstützt. Ihre Erst-Betreuerin oder ihr Erst-Betreuer, also der mit der überwiegenden Verantwortung für Ihren Promotionsfortschritt, wird auch Doktormutter oder Doktorvater genannt. Darüber hinaus ist eine möglichst umfassende Einbindung in einen aktiven wissenschaftlichen Kontext zu empfehlen. Damit sind Kontakte zu anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Ihres Fachgebietes gemeint, also v.a. Doktorandinnen/Doktoranden, Postdoktorandinnen/Postdoktoranden und Professorinnen/Professoren.

Bis zur Erlangung eines Doktorgrades können je nach Fachrichtung, Thema der Arbeit und persönlichem Einsatz zwei bis sechs Jahre vergehen. Idealerweise sollte die Dissertation in drei Jahren eingereicht werden.

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