Gute wissenschaftliche Praxis

In der Öffentlichkeit wird "Gute wissenschaftliche Praxis" häufig mit Plagiatsfällen bei Doktorarbeiten gleichgesetzt. Dabei umfasst das Thema ein wesentlich breiteres Spektrum an wissenschaftlichem Verhalten: Den richtigen Umgang mit Daten (u.a. bei der Erhebung, Dokumentation, Eigentum und Aufbewahrung), den Veröffentlichungsprozess und die Autorenschaft, die verantwortungsvolle Betreuung, die Wissenschaftskooperation, die Offenlegung von Interessenskonflikten sowie den angemessenen Umgang mit interpersonellen Konflikten. Wissenschaftliches Fehlverhalten liegt zum Beispiel vor, wenn Daten erfunden oder gefälscht werden, geistiges Eigentum verletzt wird (Ideendiebstahl oder Plagiat) oder die Forschungstätigkeit anderer sabotiert wird.

Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis

Die Friedrich-Schiller-Universität hat Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis verabschiedet. Diese finden Sie hier.

Seminare zu guter wissenschaftlicher Praxis

Die Graduierten-Akademie bietet regelmäßig Seminare zum Thema "Gute wissenschaftliche Praxis" an. In diesen Workshops werden die vielfältigen Konflikte, die der Forschungsalltag mit sich bringt, anhand von Fallbeispielen besprochen. Wenn Sie selbst Studierende oder Promovierende betreuen, lohnt sich die Auseinandersetzung mit Fragen guter wissenschaftlicher Praxis besonders. Die aktuellen Angebote finden Sie hier.

Richtlinien und Vertrauenspersonen

Alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der FSU sind zur Einhaltung der Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet. Im Falle des Verdachts oder der Anschuldigung in Bezug auf wissenschaftliches Fehlverhalten wenden Sie sich bitte an die dafür zuständigen Vertrauenspersonen der Universität.

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