Universität Jena engagiert sich gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine schnelle Integration von Flüchtlingen

Die Universität Jena beteiligt sich an einer bundesweiten Aktion der Hochschulrektorenkonferenz gegen Fremdenfeindlichkeit. Mit der Aktion "Weltoffene Hochschulen - Gegen Fremdenfeindlichkeit" reagieren die Hochschulen auf die Vorkommnisse rassistisch motivierter verbaler und physischer Gewalt in den vergangenen Wochen und Monaten und wollen eine geschlossene Haltung gegen Fremdenhass und Rassismus zeigen.

Um Flüchtlinge erfolgreich vor Ort zu integrieren, bietet die Universität Jena ihnen eine gebührenfreie Teilnahme am bestehenden Gasthörerprogramm an. Im aktuellen Wintersemester nehmen 15 Flüchtlinge daran teil. Darüber hinaus sollen Flüchtlinge bei der Aufnahme eines Studiums unterstützt werden. Aktuell rechnet die Universität damit, dass erste Einschreibungen von Flüchtlingen im kommenden Sommersemester eingehen werden.

Aber auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) haben privat Unterstützungsaktionen gestartet. So bietet beispielsweise der Verein Medinetz, eine Initiativen von Jenaer Medizinstudierenden, eine kostenlose medizinische Sprechstunde für Flüchtlinge an.


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