Mutterkuchen - Mal versuchen? Eine wissenschaftliche Betrachtung von Plazenta-Heilmitteln im Wochenbett

Sophia Johnson

"Ein Thema zu erforschen, welches unter Hebammen zum "alten Wissen" gehört und in der heutigen Gesellschaft stark polarisiert (zwischen "ihhh" und "ohh") fand ich absolut spannend. Das "unwissenschaftliche" mit neuesten Methoden zu analysieren und wissenschaftlich zu machen, hat mich gereizt."



Das Forschungsprojekt

Ein nicht ganz neuer Trend unter Müttern: die eigene Plazenta als Heilmittel im Wochenbett einnehmen. Angebliche Benefits sind vermehrte Milchbildung, verbesserte Gemütslage, beschleunigte Rückbildung und ein subjektives Gefühl von "mehr Energie" im Wochenbett. Wir wollten untersuchen: Was ist drin in der Placenta - und ist die Einnahme gefährlich?

Das Forschungsprojekt wurde am Placentalabor der Klinik für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Jena durchgeführt.

Vita Sophia Johnson

  • Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Graduierten-Akademie der FSU Jena
  • Seit 2016: Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Homöopathie durch den Landesverband homöopathischer Ärzte Sachsen
  • seit 10/2014: Promotionsstudentin der FSU Jena, Placentalabor der Klinik für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Jena
  • Seit 01/2014: Ärztin in Weiterbildung im Fachbereich Anästhesie, Sophien- und Hufelandklinikum Weimar
  • seit 2013: Ärztin im Kinder-und Jugendärztlichen Dienst, Gesundheitsamt Weimarer Land
  • Klinische Auslandspraktika während das Studiums in Cleveland, Ohio; Bozen, Italien; St. Petersburg, Russland; Ayr, Schottland; Tanga, Tanzania; 
  • Teilnahme am Begleitstudiengang Anthroposophische Medizin und Traditionelle Chinesische Medizin der Universität Witten/Herdecke
  • 2005-2012 Studium der Humanmedizin an der Privaten Hochschule Witten/Herdecke,Abschluss mit Staatsexamen

Sophia lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Weimar.

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